Förderkonzept

Förderkonzept - Individuelle Lernentwicklung und Förderung

Ziel: Entwicklung eines schuleigenen Förderkonzepts um Wissens- und Kompetenzlücken zu schließen

Wie und woran messen wir den Erfolg?

Mit Hilfe der Lernstandserhebung kann ein Förderbedarf festgestellt werden, der durch einen differenzierten Lernplan behoben werden soll. Klassenarbeiten und nachfolgende Tests können die Leistungsentwicklung zeigen.


Maßnahme 1:

Schülerinnen und Schüler des fünften Jahrgangs mit vorhandenen Wissens- und Kom­petenzlücken in einem Hauptfach werden in Kleingruppen zusätzlich von Fachlehrern zunächst für ein Halbjahr differenziert unterrichtet.

Schritte zur Umsetzung:

1. Die Förderstunden werden im Stundenplan in die sechsten Stunden gelegt. Jedes Fach wird an einem anderen Tag angeboten.
V(erantwortlich): Stundenplankoordinator

2. Es werden Lernstandserhebungen, z. B. online Diagnose, innerhalb des Unterrichts der Hauptfächer zu Beginn des ersten Halbjahres durchgeführt.
V.: Fachkonferenzleiter

3. Die Gruppenstärke sollte zehn Schülerinnen und Schüler nicht überschreiten.
V.: Fachkonferenzleiter, Stundenplankoordinator

4. Falls eine Schülerin oder ein Schüler vorhandene Kompetenzlücken aufgearbeitet hat, kann sie oder er frühzeitig aus der Gruppe entlassen werden. Der freiwerdende Platz kann bei Bedarf neu besetzt werden.
V.: Förderlehrkraft / Fachlehrkraft


Maßnahme 2:

Der Förderunterricht kann im Rahmen eines Wochenplans umgesetzt werden, der als zusätzliche Hausaufgabe gilt. Die Förderstunde dient zur Erarbeitung, Besprechung und Kontrolle des Wochenplaninhaltes.

Schritte zur Umsetzung:

1. In der Fachkonferenz werden unterschiedliche Materialien zu den einzelnen Kom­petenzbereichen bereitgestellt.
V.: Fachkonferenz

2. Die Förderlehrkraft kann anhand der Lernstandserhebung mit Hilfe der Materialien einen individuellen Wochenplan erstellen.
V.: Förderlehrkraft

3. Bei unentschuldigtem Fehlen werden die Eltern informiert und um Unterstützung gebeten. Beim dritten Mal kann die Schülerin oder der Schüler von der Maßnahme ausgeschlossen werden.
V.: Förderlehrkraft

4. Die Fördermaßnahme wird in der Schülerakte notiert.
V.: Klassenlehrer, Förderlehrkraft


Maßnahme 3:

In der jeweiligen Fördergruppe werden weitere Lernstandserhebungen unmittelbar vor den Herbstferien bzw. vor den Osterferien durchgeführt um die Lernstandsentwicklung festzustellen.

Schritte zur Umsetzung:

1. Die Förderlehrkraft führt einen Nachtest durch, anhand dessen in Absprache mit dem jeweiligen Fachlehrer festgelegt wird, ob eine Schülerin oder ein Schüler die Maßnahme beenden kann. Per Brief werden die Eltern darüber in Kenntnis gesetzt.
V.: Förderlehrkraft, Fachlehrer

2. Die individuellen Förderpläne werden an die Lernstandsentwicklung der Schülerin und des Schülers angepasst.
V.: Förderlehrkraft


Maßnahme 4:

Schülerinnen und Schüler des fünften (und sechsten) Jahrgangs, mit einer ausgeprägten oder nachgewiesenen Lese- Rechtschreibschwäche, werden in jeweils einer Kleingruppe von einer geschulten Fachkraft gezielt gefördert.

Schritte zur Umsetzung:

1. Die Förderstunden liegen parallel zum Deutschunterricht. Der Förderunterricht umfasst zwei Unterrichtsstunden pro Woche.
V.: Stundenplankoordinator

2. Es werden Lernstandserhebungen und Diagnosen innerhalb des Deutschunterrichtes zu Beginn des ersten Halbjahres durchgeführt.
V.: Fachkonferenzleiter, Fachlehrkraft

3. Die Gruppenstärke sollte vier Schülerinnen und Schüler nicht überschreiten.
V.: Fachlehrkraft des jeweiligen Jahrganges

4. Falls eine Schülerin oder ein Schüler vorhandene Kompetenzlücken aufgearbeitet hat, kann sie oder er frühzeitig aus der Gruppe entlassen werden. Der freiwerdende Platz kann bei Bedarf neu besetzt werden.
V.: Förderlehrkraft


Dokumentation der individuellen Lernentwicklung

Die individuelle Lernentwicklung der Schülerinnen und Schüler wird im Zeugnisprogramm WinZep für die Fächer Deutsch, Englisch und Mathematik dargestellt im Bereich „Historie". Zusätzlich bietet dieses Programm eine Leistungsübersicht, die ebenfalls der Dokumentation dient.

Zweimal im Jahr, jeweils zu den Zeugniskonferenzen, legt die Klassenkonferenz fest, bei welchen Schülerinnen und Schülern Förderbedarf besteht.

Förderbedarf liegt vor, wenn -

-   in (mindestens) zwei Hauptfächern die Note mangelhaft oder ungenügend erteilt wird und zusätzlich das Arbeitsverhalten mit D oder E beurteilt worden ist.

Wenn individueller Förderbedarf festgestellt worden ist,

-  legt die Klassenkonferenz das zunächst zu fördernde Fach fest,

-  erstellt der/die FachlehrerIn den individuellen Förderplan. (Ausdruck WinZep oder Formblatt der Schule)


Evaluation:

Die Ergebnisse werden am Schuljahresende in einer Dienstbesprechung diskutiert und ausgewertet. Konsequenzen zur Weiterentwicklung des Förderkonzeptes werden gegebenenfalls gezogen.

 

Zusätzliche Informationen